Die Wahl der Taschengröße erfolgt nicht zufällig. Oft hängt die Entscheidung davon ab, wo man einkauft, was man kauft und wie man sich dabei fühlen möchte.
1. Einkaufssituationen
Große Geschäfte und Supermärkte benötigen in der Regel mittelgroße oder große Papiertüten, die mehrere Artikel fassen. In kleineren Läden, Cafés oder Boutiquen bevorzugen Kunden kleinere, handliche und ansprechende Tüten. So stellte beispielsweise eine Kaffeemarke in Mailand für ihr Gebäck zum Mitnehmen auf kompakte Kraftpapiertüten um – die Kunden schätzten deren praktisches und sauberes Design.
2. Produkttyp
Der Inhalt der Tüte ist wichtig. Eine Bäckerei, die Croissants, Kekse oder frische Sandwiches verkauft, verwendet oftPapierbäckereitütendie Lebensmittel warmhalten und vor Fett schützen. Ein Bagel-Laden könnte beispielsweise wählenBageltüten mit individuellem LogoKonzipiert für bestimmte Formen und Portionsgrößen. Für Lifestyle- oder Geschenkmarken vermitteln etwas größere Beutel ein Gefühl von Luxus und bieten Platz für elegante Verpackungen.
3. Persönlicher Geschmack
Die Vorlieben sind unterschiedlich. Manche lieben große Einkaufstaschen, die ihnen ein Gefühl von Fülle vermitteln. Andere bevorzugen kleine Taschen, weil sie ordentlich und schlicht wirken. Diese kleinen optischen Unterschiede beeinflussen die Markenwahrnehmung der Kunden – ob sie als hochwertig, minimalistisch oder nachhaltig wahrgenommen wird.